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»Spectaculum 04«

Jugendtheater in Vöhringen

Die Schneekönigin

nach Hans Christian Andersen
27.04. bis 12.05.2019

Die Schneekönigin

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da lebten in einer kleinen Stadt die beiden Kinder Gerda und Kai. Sie waren die besten Freunde und verbrachten viel Zeit miteinander. Eines Tages aber reiste die böse Schneekönigin, die hoch im Norden in ihrem Schloss aus Eis wohnte, mit ihrem Schlitten hinunter in unsere Welt. Sie nahm sich dabei zwei Splitter eines Zauberspiegels mit. Wen ein solcher Splitter im Herzen traf, der hatte fortan einen Eisklumpen in der Brust und spürte keine Freundschaft und keine Liebe mehr. Wen ein solcher Splitter ins Auge traf, der sah nur noch das Böse und fand alles um ihn herum hässlich. Die Schneekönigin verzauberte Kai mit diesen beiden Splittern und nahm ihn mit auf ihr Schloss. Aber Gerda machte sich sofort auf, um Kai zu befreien. Der Weg zum Schloss der Schneekönigin war jedoch lang und gefährlich und es standen Gerda einige Abenteuer bevor. Lasst euch in unserem Märchen von der Schneekönigin erzählen, ob sie ihren Freund Kai befreien konnte.

Die Schneekoenigin
Die Schneehasenfamilie erzählt das Märchen von der Schneekönigin.
Die Schneekoenigin Die Schneekoenigin
Die Geschichte beginnt bei einem Zauberer, der mit der Schneekönigin befreundet ist. Er verzaubert mithilfe seiner Schüler einen Spiegel, sodass jeder seiner vielen kleinen Scherben eine böse Zauberkraft innewohnt. Wen ein solcher Splitter im Herzen trifft, der hat fortan einen Eisklumpen in der Brust und spürt keine Freundschaft und keine Liebe mehr. Wen ein solcher Splitter ins Auge trifft, der sieht nur noch das Böse und findet alles um ihn herum hässlich.

Die Zauberer verehren ihren Meister.

Die Schneekoenigin
Im Palast der Schneekönigin sind Pinguine als Diener angestellt. Sie vertreiben sich den Tag mit Pinguinkegeln, müssen aber unbedingt parat stehen, wenn die Schneekoenigin sie braucht – heute zum Beipiel, weil sich ihr Freund, der Zauberer angesagt hat.

Jeder Pinguin möchte einmal Oberpinguin sein.

Die Schneekoenigin Die Schneekoenigin
Der Zauberer hat der Schneekönigin zwei Splitter seines Zauberspiegels mitgebracht. Sie beschließt daraufhin, in die Stadt zu fahren und nach einem Kind Ausschau zu halten, das sie auf ihr Schloss entführen kann. Denn die Schneekönigin wünscht sich schon lange ein Kind, um nicht so einsam zu sein in ihrem Schloss.
Die Schneekoenigin
In der Stadt haben gerade die Sommerferien begonnen. Gerda und Kai überlegen mit ihren Freunden, was sie zusammen spielen könnten. Sie entscheiden sich für Verstecken und Kai muss zuerst suchen.

In der Stadt haben die Ferien begonnen.

Die Schneekoenigin
Doch bevor Kai seine Freunde suchen kann, hat ihn die Schneekönigin gefunden ...
Die Schneekoenigin Die Schneekoenigin
... und drückt ihm einen ihrer Splitter in sein Auge und den anderen in sein Herz.
Die Schneekoenigin
Sofort beginnt Kai sich zu verändern. Er will von seinen Freunden nichts mehr wissen und findet selbst seine beste Freundin Gerda hässlich und dumm.
Die Schneekoenigin
Als es Winter wird in der Stadt ...
Die Schneekoenigin
... freuen alle Kinder sich über den ersten Schnee – außer Kai.

Die Schneeflocken feiern den Winter.

Die Schneekoenigin Die Schneekoenigin
Als die Schneekönigin erneut die Stadt besucht, hat sie leichtes Spiel mit Kai. Er ist sofort bereit, mit ihr auf das Schloss der Schneekönigin zu fahren und dort bei ihr zu bleiben.
Die Schneekoenigin
Doch Gerda und ihr Kater Musch haben mitbekommen, dass die Schneekönigin Kai mitgenommen hat. Gerda ist entschlossen, sofort den Spuren des Schlittens zu folgen. Und ihr Kater Musch begleitet sie auf dem sicher nicht ungefährlichen Weg.
Die Schneekoenigin
Bei der Verfolgung der Schneekönigin verlieren Gerda und Musch schon bald die Spuren des Schlittens, weil es immer wärmer wird. Sie wissen nur noch, dass sie nach Norden müssen, weil dort die Schneekönigin wohnt. Sehr bald kommen sie an ein Haus, das inmitten einer Blumenwiese steht. Dort fragen sie die Frau, die dort wohnt, nach dem Weg. Weil die Blumenfrau aber gerne Gesellschaft hätte, bewirkt sie mit einem Zauberkamm, dass Gerda und Musch schlafen und darüber vergessen, was sie eigentlich wollen.

Die Blumen stehen in einem wunderschönen Garten.

Die Schneekoenigin
Doch Gerdas Liebe zu Rosen führt letztlich dazu, dass der Zauber gebrochen wird. Die Rose im Garten der Blumenfrau gibt den beiden ein Blütenblatt mit, das auch den Zauber der Schneekönigin brechen kann. Gerda muss nur noch Kai finden und dann den richtigen Zeitpunkt finden, um das Blütenblatt einzusetzen.
Die Schneekoenigin
Die Reise von Gerda und Musch bleibt gefährlich. Als sie in einem Wald an einer Hütte erschöpft eine Pause einlegen, haben sie sich ausgerechnet den Wohnort einer Räuberbande ausgesucht. Als sie dann auch noch versuchen, die Krähen aus dem Käfig zu befreien, in die Räuber sie gesperrt hatten, nehmen die Räuber sie selbst gefangen.

Die Räuber nehmen Gerda und Musch gefangen.

Die Schneekoenigin
Mithilfe der Tochter des Räuberhauptmanns jedoch gelingt ihnen die Flucht. Zusammen mit den Krähen und der Räuberstochter machen sie sich auf, um nun endlich zum Schloss der Schneekönigin zu gelangen.
Die Schneekoenigin
Dort aber stehen sie vor dem Tor des Schlosses, das von Riesenschneeflocken bewacht wird. Und die sind ziemlich misstrauisch, wenn irgend jemand vorbeikommt und behauptet, er wolle zur Kaiserin von China.
Die Schneekoenigin
Dann aber kommt Kater Musch auf die Idee, den Schneeflocken mit Feuer zu drohen. Damit lassen die Schneeflocken wenigstens Gerda durch das Tor.

Nur mit einer List kommt Gerda an den Schneeflocken vorbei.

Die Schneekoenigin
Im Schloss ist die Schneekönigin gerade mit Kai beim Pinguinkegeln. Die Pinguine finden das zwar gar nicht witzig und wollen sich nicht richtig aufstellen, aber da kennt die Schneekönigin nichts – sie will unbedingt gewinnen.
Die Schneekoenigin
Gerda kommt ausgerechnet in den Thronsaal, als die Schneekönigin zu ihrem Wurf ausholt.
Die Schneekoenigin
Die Schneekönigin ist sauer, doch das stört Gerda nicht, sie will unbedingt zu Kai. Doch auch Kai will nichts von ihr wissen. Er erkennt sie nicht einmal.
Die Schneekoenigin Die Schneekoenigin
Gerda verliert schon alle Hoffnung. Doch in der Zwischenzeit hat sich ihr Kater Musch an den Schneeflocken vorbeigeschlichen. Er hält die Pinguine in Schach, während Gerda Kai verspricht, dass sie sofort verschwinden würden und ihn in Ruhe ließen, wenn er nur einmal an der Rosenblüte riechen würde. Das macht Kai dann auch und der Duft der Rose kann tatsächlich den Zauber der Schneekönigin brechen.
Die Schneekoenigin
Jetzt erkennt Kai Gerda und Musch und merkt auch sofort, dass die Schneekönigin ihn verzaubert hat. Sie beschließen nach Hause zurückzukehren, was die Pinguine zwar gerne verhindern würden, aber aus lauter Angst vor dem Kater Musch nicht .verhindern können.
Die Schneekoenigin
Als die drei gerade gehen wollen, stürmt das Räubermädchen auf der Flucht vor ihrem Vater, dem Räuberhauptmann, in den Saal. Die durch den ganzen Lärm ebenfalls herbeigeeilte Schneekönigin verzaubert daraufhin den Räuberhauptmann in eine Eissäule.
Die Schneekoenigin
So wird zum Schluss doch alles gut. Gerda, Kai und Musch kehren nach Hause zurück und das Räubermädchen bleibt ganz freiwillig bei der Schneeköngin, die damit endlich das Kind hat, das sie sich schon immer gewünscht hatte.

Am Ende wird alles gut.

Die Schneekoenigin
Vielen Dank für euren Besuch.
Vöhringen

Auszug aus den amtlichen Mitteilungen der Stadt Vöhringen vom 15.05.2019 (KW 20)

VÖHRINGEN

Spectaculum 04

N.N.  I  15.05.2019

In die Zeit der wunderbaren Märchen zurück führte das Vöhringer Kindertheater Spectaculum 04 die zahlreichen mehr als begeisterten großen und kleinen Gäste mit ihrer jüngsten Aufführung „Die Schneekönigin" des weltbekannten dänischen Dichters Hans Christian Andersen im Kulturzentrum „Wolfgang-Eychmüller-Haus“.

Schon bei der Premiere zeigten die jungen Schauspieler eindrucksvoll, wie sie ihre jeweilige Rolle zu interpretieren wussten. Von großem Lampenfieber war keine Rede. Selbstbewusst und sicher mit fast spielerischer Leichtigkeit schlüpften die jungen Talente in ihre unterschiedlichsten Charaktere.

Die Regie hatten einmal mehr Thomas Boxhammer und Julia Aigner übernommen. Die Musik stammte von Fabian Weisenberger, die Choreographie von Julia Aigner, Johanna Godehart, Laura Hilsenbeck, Leona Sälzle und Elena Lenhard. Das traumhafte Bühnenbild hat Johann Riggenmann geschaffen.

Der Inhalt des Märchens ist kurz dargestellt: Es war einmal vor langer, langer Zeit, da lebten in einer kleinen Stadt die beiden Kinder Gerda und Kai. Sie waren die besten Freunde und verbrachten viel Zeit miteinander. Eines Tages aber reiste die böse Schneekönigin, die hoch im Norden in ihrem Schloss aus Eis wohnte, mit ihrem Schlitten hinunter in unsere Welt. Sie nahm sich dabei zwei Splitter eines Zauberspiegels mit. Wen ein solcher Splitter im Herzen traf, der hatte fortan einen Eisklumpen in der Brust und spürte keine Freundschaft und keine Liebe mehr. Wen ein solcher Splitter ins Auge traf, der sah nur noch das Böse und fand alles um ihn herum hässlich. Die Schneekönigin verzauberte so Kai mit diesen beiden Splittern und nahm ihn mit auf ihr Schloss. Aber Gerda machte sich sofort auf, um Kai zu befreien. Der Weg zum Schloss der Schneekönigin war jedoch lang und gefährlich und es standen Gerda einige Abenteuer bevor. So blieb es bis zum Schluss spannend, ob sie letztlich ihren Freund Kai befreien konnte.

Bürgermeister Karl Janson freute sich bei der Premiere über ein solch engagiertes und begeisterndes Kinder- und Jugendtheater in der Stadt Vöhringen. Seine Anerkennung und Dank galt all jenen, die in diesem tollen Team arbeiten, künstlerisch wirken, sich auf wirklich faszinierende Weise engagieren und so das kulturelle Leben in der Stadt Vöhringen bereichern. Nur wenige Kinder- und Jugendtheater entfalten einen solchen kulturellen Glanz weit über die Stadt hinaus. Thomas Boxhammer und Julia Aigner sowie Fabian Weisenberger geben dem Ensemble ein ganz unverwechselbares Gesicht.

AAZ

Auszug aus dem Bericht in der Augsburger Allgemeinen Online vom 23.04.2019

VÖHRINGEN

Die Schneekönigin erobert das Vöhringer Eychmüller-Haus

Die Jugendbühne Spectaculum 04 bringt den bekannten Märchenstoff von Hans Christian Andersen zur Aufführung. Wie die Premiere beim Publikum ankam.

URSULA KATHARINA BALKEN  I  29.04.2019

Es war einmal eine Schneekönigin, die wohnte in einem eiskalten Palast, in dem es glitzerte und glänzte. Aber sie war böse, weil sie ein Herz aus Eis hatte. Und sie war erst dann zufrieden, wenn sie das Herz anderer Menschen in einen kalten Stein verwandeln konnte, unfähig Freude zu empfinden. Aber selbstverständlich gibt es ein glückliches Ende und alle freuen sich. Hans Christian Andersen schrieb die Geschichte, die von der Jugendbühne Spectaculum 04 am Samstag spannend und märchenhaft auf die Bühne im Vöhringer Wolfgang-Eychmüller-Haus gebracht wurde.

Auch in den Umbaupausen kommt keine Langeweile auf

Unter Regisseur Thomas Boxhammer wird das eine und andere hinzugefügt, weil er alle Ensemblemitglieder auf die Bühne bringen will. Gerade das macht Spectaculum so besonders und beschert stets ein volles Haus. Die Choreografie von Julia Aigner und muntere Lieder aus der Feder des Hauskomponisten Fabian Weisenberger machen aus dem Märchen eine bunte Geschichte, in der keine Langeweile aufkommt. Um die ganz jungen Zuschauer bei Laune zu halten, bedient sich Boxhammer eines Tricks. Pausen beim Bühnenumbau gibt es nicht. Sobald sich der Vorhang schließt, treten Gruppen auf der Vorbühne auf, die mit Tanz und Gesang für Abwechslung sorgen. Eine Augenweide sind die bunten Kostüme – ob die in eisblau gewandete Schneekönigin, die entzückenden Mädchen im Blumenkleid oder die wilden Räubergesellen.

In der Pause berichtet Boxhammer, wie ein Stück entsteht. Im Juli fällt die Entscheidung, was gespielt wird. In den Monaten vorher wird schon „das Auf-der-Bühne-stehen geprobt“. In den Weihnachtsferien bauen die Mitspieler die Kulissen nach der Vorlage eines Bühnenmalers. Die Choreografien werden in der Faschingszeit eingeübt. Kurz vor der Premiere geht es aus dem Probenraum in der Aula der Illerberger Grundschule mit Sack und Pack ins Kulturzentrum, wo das Stück den letzten Schliff bekommt.

Wann das Stück noch zu sehen sein wird

Seit nunmehr 15 Jahren besteht die Jugendbühne. Dazu überbrachte Bürgermeister Karl Janson noch vor der Vorstellung Glückwünsche und ein Kuvert mit Inhalt. Denn eine Produktion kostet viel Geld.

Trotz einiger furchterregender Gestalten in der „Schneekönigin“ ist nichts dabei, was die ganz jungen Zuschauer erschrecken könnte. Die Aufführung ist unterhaltsam und mit viel Liebe zum Theater gemacht, von den Darstellern wie vom Regie-Team. Zum Schluss gibt es Applaus und Rufe nach Da capo.

Schauspieler: Simon Zanker (Pinguin, Schneeflocke, Blume), Simon Linsgeseder (Zauberer, Junge, Krähe), Sarah Grötzinger (Pinguin, Schneeflocke, Rose), Marie Schuldes (Zauberer, Mädchen, Räuber, Pinguin), Lucia Schwarz (Pinguin, Schneeflocke, Räubermädchen), Lucia Kohler (Zauberer, Mädchen, Krähe), Lia Grieser (Schneekönigin, Räuber), Leonie Matejka (Pinguin, Schneeflocke, Blume), Leona Sälzle (Pinguin, Schneeflocke, Blume), Lea Schneider (Gerda), Lea Grötzinger (Schneehasenfrau), Laura Hilsenbeck (Pinguin, Schneeflocke, Blume), Korbinian Hartmann (Kai, Räuber), Julius Holbein (Kater Musch), Juliana Jank (Pinguin, Schneeflocke, Blume), Joshua Hauke (Zauberer, Junge, Krähe), Jannis Sälzle (Schneehasenmann), Hanna Schuldes (Schneehasenkind), Fridolin Boxhammer (Zauberer, Junge, Räuber, Pinguin), Emma Boxhammer (Schneehasenkind), Elias Kohler (Zauberer, Junge, Krähe), Elena Lenard (Pinguin, Schneeflocke, Hexe), David Klement (Zauberer, Junge, Räuberhauptmann), Cara Jargosch (Magistro, Mädchen, Räuber, Pinguin), Anni Zanker (Pinguin, Schneeflocke, Blume)

Regie: Thomas Boxhammer, Julia Aigner

Musik: Fabian Weisenberger (http://fw-formusic.de)

Choreografie: Julia Aigner, Johanna Godehart, Laura Hilsenbeck, Leona Sälzle, Elena Lenard

Bühnenbild: Hans Riggenmann

Maske: jeder Mitspieler

Kostüme: Beate Glisic

Technik: Norman Meier, Marius Welk

Spieltermine: Sa., 27.04. (15:00), Do., 02.05. (16:00), Fr., 03.05. (16:00), Sa., 04.05. (15:00), So., 05.05. (15:00), Sa., 11.05. (15:00), So., 12.05. (15:00)

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